Praxis Dr. Bellingkrodt

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Dysplasiesprechstunde

Als Dysplasie wird eine Veränderung der Zellen am Muttermund bezeichnet. Diese Veränderung kann im Rahmen der Krebsvorsorgeuntersuchung auffallen, bei der ein Zellabstrich von Gebärmutterhals entnommen wird. Etwa jede zehnte Frau kann im Laufe ihres Lebens einen verdächtigen Abstrichbefund haben, durch den der Verdacht einer Dysplasie des Muttermunds besteht. Eine Dysplasie ist eine Zellveränderung, die durch die Auswirkung einer Virusinfektion mit einem humanen Papillomavirus (HPV) entsteht. Vielfach kann der Körper das Virus erfolgreich bekämpfen, so dass diese Dyspasie innerhalb eines Jahres verschwindet. Bei einigen Betroffenen kann diese Rückbildung aber ausbleiben und der Schweregrad der Dysplasie weiter zunehmen.

In dieser Phase der Unsicherheit bieten wir den betroffenen Frauen eine besondere Betreuung durch die Dysplasiesprechstunde. Neben der erforderlichen Information über die Bedeutung der Befunde wird durch zusätzliche Untersuchungen wie eine Kolposkopie, d.h. eine Lupenuntersuchung des Muttermundes, eine Virusdiagnostik und wenn notwendig auch eine diagnostische Probenentnahme das individuelle Risiko erfasst. Erst anhand all dieser Befunden kann beurteilt werden, ob weitere Maßnahmen wie eine Laserbehandlung oder Loop-Konisation des Muttermundes erforderlich sind, um die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs zu verhindern.